DFB-Integrationspreise - Kanzlerin: Sport ist Motor
Berlin (dpa) - Seit fünf Jahren vergibt der DFB mit seinem Generalsponsor einen Integrationspreis. Dieses Mal würdigte Angela Merkel persönlich das Engagement. Integration bleibe aber eine Daueraufgabe, betonte die Bundeskanzlerin. Die Nationalmannschaft um Özil ist das Vorbild. Für das Abschlussbild mit Bundeskanzlerin Merkel posierte diesmal kein Mesut Özil oder Lukas Podolski. EM-Titel oder Meisterschaften waren auch nicht das Wichtigste an diesem Tag für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und seinen bald scheidenden Präsidenten Theo Zwanziger. Es ging um Sport für muslimische Mädchen, um ... [ zum Artikel ]
Olympia-Organisatoren warnen vor Wettbetrug
London (dpa) - Die Organisatoren der Olympischen Spiele in London warnen eindringlich vor möglichem Wettbetrug. Colin Moynihan, Chef des Nationalen Olympischen Komitees in Großbritannien, forderte im britischen Oberhaus Präventionsmaßnahmen. Es müsse zum Beispiel unbedingt eine «durchgehende Überwachung aller im Fernsehen übertragenen Wettbewerbe geben, der Finals ebenso wie der Vorkämpfe», sagte Moynihan, der auch Mitglied des Organisationskomitees der Spiele in London ist. Die «zentrale Bedrohung» für Olympia 2012 sei, dass viele Sportler und Offizielle aus Ländern kämen, wo schon Beträge von ... [ zum Artikel ]
Tröger nur Berater des Gewichtheber-Weltverbandes
Hamburg (dpa) - Das frühere IOC-Mitglied Walther Tröger wird dem internationalen Gewichtheberverband (IWF) im Anti-Doping-Kampf nur als Berater zur Verfügung stehen. «Das operative Geschäft muss der Verband selbst leisten. Ich kann das in meiner persönlichen Situation nicht mehr», sagte der 83 Jahre alte Spitzenfunktionär der Nachrichtenagentur dpa. Der Weltverband und sein Präsident Tamas Ajan hatten Tröger am Rande der WM 2011 in Paris um tatkräftige Unterstützung bei der Neuordnung des Anti-Doping-Kampfes gebeten. Zuvor war die aus sechs Mitgliedern bestehende alte IWF-Kontrollkommission ... [ zum Artikel ]
WADA zur UV-Bestrahlung: «Eine verbotene Methode»
Lausanne (dpa) - Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat im Zusammenhang mit der Kontroverse um die Erfurter Affäre um Blutmanipulation ein Machtwort gesprochen. «Blutdoping ist seit langer Zeit verboten. Die Definition hat sich nicht geändert. Sie ist im WADA-Code von 2011 nur präziser als die von 2004. So einfach ist das», erklärte David Howman, Generaldirektor der WADA, in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa. «Blutdoping war niemals, niemals erlaubt.» Zur umstrittenen UV-Bestrahlung von Blut sagte er explizit: «Es ist eine Methode, die verboten ist. Die Untersuchungen sind nun im ... [ zum Artikel ]


