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16. März 2010
2-Tage-Vorschau

"Ich will hier nicht den Westerwelle machen"

Hans-Olaf Henkel im Leser-Interview über Hartz IV, Subventionen, Kurzarbeit, Umverteilung und volkswirtschaftlichen Unsinn

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Als Topmanager hat Hans-Olaf Henkel tiefen Einblick in das Räderwerk der deutschen Wirtschaft und der deutschen Politik gewonnen. In seinem Buch „Die Abwracker“, das er kürzlich auf Einladung der Buchhandlung Graff in Braunschweig vorstellte, zeichnet er ein ebenso anschauliches wie ernüchterndes Bild der Lage – ebenso wie im Gespräch mit drei Lesern unserer Zeitung. Björn Harmening: Herr Henkel, Sie kritisieren die Abwrackprämie. Weshalb denn eigentlich? Sie hat 5 Milliarden Euro gekostet und nichts gebracht. Nur ein Strohfeuer in der Automobilbranche. Der ... [ zum Artikel ]

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"Wir müssen den Opfern und auch den Helfern helfen"

Aktionstag für Zivilcourage – Diese Bürger taten Gutes

Zwei Jugendliche prügelten 2009 einen 50-jährigen Münchner zu Tode, der Kindern helfen wollte. Schauen künftig aus purer Angst noch mehr Bürger weg, wenn Mitmenschen in Not sind? Im Gegenteil: Beim Aktionstag für Zivilcourage zeigen heute Polizei, Verkehrsbetriebe, Schulen, Vereine, wie man sich vorbereiten kann. Menschen aus der Region, die schon geholfen haben, rufen zu mehr Zivilcourage auf. Mit ihnen sprach Uwe Hildebrandt. Nejat Üsküplü (46) aus dem Landkreis Peine, Schlosser bei VW, zog 2008 auf der A 2 drei Menschen aus einem brennenden Bus und rettete ihnen so ... [ zum Artikel ]

Mädchen, Senioren, Busfahrer – sie alle können einschreiten

Projekte in der Region zeigen: Selbstbewusstsein ist der Schlüssel zu Zivilcourage – Polizei mischt überall mit

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Der heutige landesweite "Aktionstag für Zivilcourage und gegen Gewalt" soll Initiativen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen vorstellen. In unserer Region gibt es bereits spannende Projekte, die wir besucht haben. So lange nichts passiert, möchte jeder gerne helfen. Doch in brenzligen Situationen fehlt vielen dann der Mut, etwas zu unternehmen. Zu überraschend kommt die Notlage von Mitmenschen, zu groß ist die Ratlosigkeit. Doch auch wenn keiner weiß, was Schlimmes passieren wird – auf seinen ganz persönlichen Hilfseinsatz kann man sich vorbereiten. Ein Instrumentarium ... [ zum Artikel ]

Ein Buch zum Andenken an jene, die einsam gestorben sind

Ein Propst und ein Bestatter erzählen vom Trauern, von Gleichgültigkeit und von anonymen Gräbern

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"Du fehlst." Zwei Worte auf einem kleinen Grabstein. Ein ganzes Leben. Auf dem Braunschweiger Hauptfriedhof begegnet man unzähligen Geschichten des Lebens. Sie blinzeln zwischen den Geburts- und Sterbedaten des Mannes hervor, der fast hundert Jahre alt geworden ist. Sie drehen sich als gelbes Windrädchen neben Efeu und Narzissen. Sie sind in Stein gehauen, wie das Motorrad oder das Schiff mit den aufgeblähten Segeln. Und die Geschichten hängen auch an dem verwitterten Klappstuhl, der neben der Rückseite eines Grabsteins lehnt. Auf dem Hauptfriedhof begegnet man aber auch dem Vergessen. Es macht ... [ zum Artikel ]

Die Toten ruhen im Haus Gottes

Die katholische Herz-Jesu-Kirche in Hannover wird als Begräbnisraum für Urnen genutzt

Sie sollen behütet sein, sollen dort ruhen, wo das Leben spielt, wo Menschen Gottesdienste besuchen, beten und singen. In der Kirche – in einem Kolumbarium. Das lateinische Wort war ursprünglich die Bezeichnung für einen Taubenschlag. Weil die Urnen-Grabkammern im alten Rom aber diesen Taubenschlägen ähnelten, wurden sie ebenfalls so genannt. Heute gibt es Kolumbarien auf Friedhöfen, an Krematorien und zunehmend in Kirchen. Die katholische Kirche Heiliges Herz Jesu in Hannover ist die erste in Niedersachsen, in der ab sofort Verstorbene bestattet werden können. Das Interesse daran ist groß ... [ zum Artikel ]

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Vorfahrt achten

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Debatte um Westerwelle wird schärfer

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