CHRONOLOGIE DER VW-AFFÄRE: 25. Juni 2005: In Medien tauchen erste Berichte ü
25. Juni 2005: In Medien tauchen erste Berichte über eine Schmiergeld-Affäre beim VW-Konzern auf.
28. Juni: VW erstattet Anzeige gegen Ex-Skoda-Personalvorstand Helmuth Schuster wegen Betrugs und Untreue. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
30. Juni: Der Chef des Gesamtbetriebsrats bei VW, Klaus Volkert, tritt zurück.
1. Juli: VW stellt Strafanzeige gegen Ex-Personalmitarbeiter Klaus Joachim Gebauer. Die Staatsanwälte ermitteln. Wirtschaftsprüfer sollen die Affäre untersuchen.
5. Juli: Volkert räumt ein, an der Firma F-Bel beteiligt gewesen zu sein.
6. Juli: Bernd Osterloh wird zum Nachfolger Volkerts gewählt.
8. Juli: Personalvorstand Peter Hartz bietet dem VW-Aufsichtsrat seinen Rücktritt an.
13. Juli: Das Präsidium des VW-Aufsichtsrates nimmt das Rücktrittsangebot von Hartz an.
28. Juli: VW stellt Strafantrag wegen Begünstigung von Betriebsräten.
20. August: Ex-Gesamtbetriebsratschef Klaus Volkert lässt sich bis Ende November freistellen, geht dann in den Ruhestand.
28. September: Hartz wird als Zeuge befragt.
6. Oktober: Gebauer wird erstmals zu angeblichen Luxus- und Lustreisen von VW-Managern und Betriebsräten befragt.
7. Oktober: Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Untreue gegen Hartz. Seine Büros bei VW werden durchsucht, Beweismaterial sichergestellt.
10. Oktober: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den SPD-Abgeordneten Günther Lenz: Verdacht auf Beihilfe zur Untreue.
12. Oktober: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Uhl wegen des Verdachts der Beihilfe zur Untreue.
4. November: Jetzt gibt es zehn Beschuldigte.
17. November: Das Arbeitsgericht Braunschweig weist die Kündigungsschutzklage Gebauers gegen VW ab. Gebauer legt später Berufung ein.
23. Januar 2006: VW startet ein Ombudsmann-System.
26. Januar: Nun ermittelt die Justiz gegen zwölf Beschuldigte.
21. März: Sechs Verfahren werden abgetrennt.
29. März: Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch sagt bei der Staatsanwaltschaft aus. Er war nach Angaben seines Anwalts selbst auf die Justiz zugegangen und betonte sein Interesse an einer lückenlosen Aufklärung. Piëch sagt, er habe davon nichts gewusst.
19. April: VW-Chef Bernd Pischetsrieder wird vernommen. Es geht vor allem um den Verantwortungsbereich von Hartz und die Kostenstelle 1860, über die mit Eigenbelegen so genannte Vertrauensspesen abgerechnet worden sein sollen.
16. Mai: Erneut gibt es weitere Beschuldigte: zwei Frauen, allerdings Randfiguren. Damit summiert sich die Zahl der Beschuldigten auf 14.













