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13. Februar 2012
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KOMMENTAR: Kein Ausweg bei der Asse

Von Michael Ahlers

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Asse und kein Ende: Die SPD sagte gestern vorerst Nein zu einem Untersuchungsausschuss des Landtags, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) schickt eine "Task force", um Niedersachsen bei der monströsen Altlast Asse unter die Arme zu greifen.

Die Unlust der SPD, die Asse in einem Ausschuss sezieren zu lassen, dürfte vor allem taktische Gründe haben. Schließlich war SPD-Fraktionschef Wolfgang Jüttner einst selbst niedersächsischer Umweltminister und weiß: Die Asse war keine Glanzleistung. Die Angriffsmöglichkeiten auf den gegenwärtigen FDP-Amtsinhaber Hans-Heinrich Sander sind daher begrenzt.

Das Wühlen in der Vergangenheit bringt aber derzeit ohnehin nur dann etwas, wenn mehr Klarheit darüber herausspringt, was für Atommüll in der Schachtanlage eingelagert wurde und welche Pannen es dabei gab. Lückenlos wird sich dies nicht mehr klären lassen, denn der Umgang mit Atommüll war früher vergleichsweise unbekümmert.

Ein noch größeres Fragezeichen steht aber hinter dem Schließungskonzept. Das Fluten der Asse, in die seit 1988 Salzlauge strömt, hat etwas von einem Verzweiflungsakt. Den Betreibern ist es bisher nicht gelungen, Fachwelt und Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass ihr Weg sicher ist. Vielleicht gelingt dies nie.

Mittwoch, 25.06.2008
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/8681299/menuid/472071