Darum lässt Krinner Sarno ran
Trainer verlegt das Comeback vor, weil Hospelt vielleicht zu Olympia darf
WOLFSBURG. Peter Sarno ist zurück und zwar eher als angekündigt. Zwar ist der Kanadier nach überstandener Knieverletzung noch nicht der Alte, aber weil er für den Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg schon am Freitag wichtig werden kann, stellte ihn Trainer Toni Krinner schon wieder auf.
Am Mittwochabend entscheidet es sich, ob Kai Hospelt mit der deutschen Nationalmannschaft nach Vancouver zu den Olympischen Spielen fliegt. Wochenlang hatte es nicht danach ausgesehen, doch jetzt könnte Hospelts Traum in letzter Sekunde noch wahr werden. Vorausgesetzt, der Mittelstürmer liefert am Mittwoch (Beginn 19.30 Uhr) im letzten Test gegen Lettland (mit EHC-Verteidiger Arvids Rekis) eine gute Leistung ab.
Möglich, dass Krinner schon entsprechende Signale von Bundestrainer Uwe Krupp empfangen hat. Jedenfalls sagte der Wolfsburger Chefcoach zur vorgezogenen Sarno-Rückkehr: "Ich hatte gemischte Gefühle, ihn zu bringen. Aber aus weiser Voraussicht, dass Kai bei der Nationalmannschaft sein könnte, habe ich Peter jetzt schon gebracht und nicht erst, wenn unsere anderen beiden Spieler weg sind."
Mit Sarnos Leistung in der vierten Reihe war Krinner angesichts der Umstände einverstanden. "Er war lange weg. Künftig erwarte ich aber wieder mehr von ihm."
Den Anspruch hat Sarno an sich selbst. "Ich will bald wieder in Reihe 1 mit Norm Milley und John Laliberte spielen. Aber ich bin dankbar dafür, erstmals wieder auf dem Eis zu stehen", sagte er. Der Trainer baue ihn in der vierten Reihe langsam auf. Heute folgt der nächste Härtetest für Sarno. Anlässlich der WN-Serie "Grizzlys ohne Helm" nimmt er mit acht Gewinnern an einer Koch-Aktion teil. man/mma/cb











