Wahl zu Spieler des Monats steigert Olympia-Chancen
EHC-Stürmer Kai Hospelt erhält verdienten Lohn für starke Auftritte im Januar
WOLFSBURG. Kai Hospelts Höhenflug geht weiter. Nicht nur, dass die Olympia-Chancen des Mittelstürmers des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg in den vergangenen Wochen rapide stiegen. Nun wurde er auch noch in einer Abstimmung des Fachblatts Eishockey News zum Spieler des Monats Januar gewählt!
"Das ist ja wirklich eine tolle Sache. Ich freue mich riesig darüber", sagt Hospelt dazu. Erst zum zweiten Mal erhielt ein aktueller Spieler des EHC diese Auszeichnung. Der erste Geehrte war 2004 der slowakische Torjäger Ivan Ciernik (mittlerweile in Köln), der in der Saison 2004/05 für die Grizzlys spielte.
"Als Mannschaft waren wir im Januar mit am erfolgreichsten in der Liga. Daran hatte Kai maßgeblichen Anteil", lobte EHC-Sportdirektor Charly Fliegauf. Hospelt spielte in dem Monat anstatt des verletzten Peter Sarno als Center in der ersten Sturmreihe, verbuchte dabei acht Treffer und drei Torvorlagen und kam auf einen Plus/Minus-Wert von +10. "Kai hat sich diese Auszeichnung absolut verdient. Er hat zuletzt einfach überragend gespielt", erkannte auch EHC-Trainer Toni Krinner an.
Die Auszeichnung könnte das letzte i-Tüpfelchen auf dem Bewerbungsschreiben für den Olympia-Kader gewesen sein. Bisher hatte Hospelt nur zum erweiterten Kader für die am Freitag beginnenden Winterspiele in Vancouver gezählt. Mittlerweile steht fest, dass Hospelt auf jeden Fall mit nach Kanada fliegt. Sollte er dem letzten Cut von Bundestrainer Uwe Krupp zum Opfer fallen, tritt er am Montag die Heimreise an und könnte einen Tag später im letzten DEL-Spiel vor der Olympia-Pause in Köln mitwirken. Für die Heimpartie gegen Straubing (Freitag, 19.30 Uhr, Eis-Arena) steht er nicht zur Verfügung.
Morgen bestreitet Hospelt mit der DEB-Auswahl die Olympia-Generalprobe. Von 19.30 Uhr an geht es in Frankfurt gegen Olympia-Teilnehmer Lettland, in dessen Kader Hospelts EHC-Kollege Arvids Rekis steht. Am Donnerstag fliegen beide Teams nach Kanada. Und derzeit sieht es so aus, dass weder Hospelt noch Rekis vor dem Ausscheiden ihrer Nationalmannschaft wieder zurück nach Wolfsburg kommen.











