Mike Green fällt weiter verletzt aus
EHC-Stürmer ist morgen noch nicht einsatzbereit Trainer zeigen gelungene Spielszenen auf Video
WOLFSBURG. In Krefeld will der EHC nach drei Niederlagen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) in Folge in die Erfolgsspur zurückfinden. Bei den Pinguinen müssen die Wolfsburger morgen von 15.45 Uhr an aber weiter auf Stürmer Mike Green verzichten.
"Er wird in Krefeld nicht spielen. Und auch hinter seinem Einsatz am Dienstag gegen Iserlohn steht ein großes Fragezeichen", sagt EHC-Sportdirektor Charly Fliegauf. Green hat nach einer Prellung immer noch Schmerzen im Oberschenkel. Kurz vor dem Start in die Play-offs wollen die Wolfsburger kein unnötiges Risiko mehr eingehen und den Angreifer so lange schonen, bis er wieder 100-prozentig fit ist.
Dabei könnte der EHC Green in den letzten vier Spielen der Hauptrunde gut gebrauchen, denn die Offensive der Grizzlys lässt derzeit die nötige Durchschlagskraft vermissen. Drei Partien in Folge gelang den Wolfsburgern nicht mehr als ein Treffer zu wenig, um noch die letzten nötigen Punkte für einen Platz unter den ersten Sechs in der Tabelle einzufahren. "Es hat die letzte Konsequenz und die Entschlossenheit gefehlt. Wir müssen zu unserem Weg, auf dem wir vorher waren, zurückfinden", fordert Fliegauf.
Dazu wurde auch der gestrige Freitag, an dem der EHC spielfrei war, genutzt. Beim Training wurden nochmal alle Dinge aufgearbeitet, die bei der 1:3-Niederlage in Hamburg schiefgegangen waren. Doch es gab nicht nur die Peitsche, sondern auch Zuckerbrot vom Trainer-Gespann Toni Krinner und Pavel Gross. Die Spieler bekamen auf Video Szenen von besonders gelungenen Spielzügen, die zum Torerfolg führten, zu sehen. "Es ist wichtig, den Spielern zu zeigen, dass sie in dieser Saison viele Dinge schon gut gemacht haben. Wir sind ja in keiner Krise", meint Fliegauf.
Trotzdem wird es in Krefeld Zeit, dass die Grizzlys die Kurve kriegen. Die Konkurrenz hat die Wolfsburger Schwäche genutzt, um in der Tabelle aufzuholen. "Für uns ist es wichtig, dass wir den Pre-Play-offs aus dem Weg gehen, denn die sind sehr gefährlich. Da kann es ganz schnell vorbei sein", mahnt Fliegauf. Ansonsten ist es ihm egal, ob der EHC als Zweiter oder Sechster die Hauptrunde beendet. Leichte Gegner gibt es in den Play-offs sowieso nicht mehr.













