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14. Februar 2012
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6:1 gegen Iserlohn: Platz 5 hat der EHC schon sicher

Direkte Qualifikation fürs Play-off-Viertelfinale ist geschafft – Sarno verletzt

Von Jörn Manske und Christian Buchler

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WOLFSBURG. Zwei Spieltage vor Ende machte der EHC Wolfsburg seine beste Abschlussplatzierung in der Deutschen Eishockey-Liga perfekt. Nach dem 6:1 (4:0, 0:0, 2:1)-Heimsieg über Iserlohn sind die Grizzlys sicher in den Top 6 und im Play-off-Viertelfinale.

"Gratulation an die Mannschaft", sagte EHC-Trainer Toni Krinner. Nun kann sein Team, dem sogar Rang 5 nicht mehr zu nehmen ist, ohne Druck in den ausstehenden zwei Partien Freitag (19.30 Uhr) in Hannover und Sonntag (14.30 Uhr) in Frankfurt versuchen, die Ausgangsbasis weiter zu verbessern und sich das Heimrecht im Viertelfinale zu sichern. Dazu muss der EHC mindestens Vierter werden.

Gestern jedenfalls lieferten die Wolfsburger ein fast perfektes Spiel vor 2495 begeisterten Zuschauern in der Eis-Arena ab. Schon nach sechs Sekunden führten sie mit 1:0. Was war passiert? Beim Auftaktbully knickte Iserlohns Swanson weg. Kai Hospelt schnappte sich die Scheibe und lief fast unbedrängt aufs gegnerische Tor zu. Doch statt zu schießen, schaute er sich um und legte für John Laliberte ab. Der erzielte mit seinem 28. Saisontor die schnellste EHC-Führung der Saison.

Radek Krestan (5. Minute) profitierte bei angezeigter Strafe davon, dass Teamkollege Peter Sarno als sechster Feldspieler aufs Eis kam und ihm den Puck mustergültig vorlegte. Krestan erhöhte auf 2:0.

In der elften Minute sahen die Fans eine Torpremiere. Der 19-jährige Verteidiger Armin Wurm hämmerte die Scheibe nach erneuter Sarno-Vorlage zum 3:0 in die Maschen. Christoph Höhenleitner stibitzte sofort die Scheibe und brachte sie Wurm als Andenken an dessen ersten DEL-Treffer. Iserlohns Torwart Sebastian Stefaniszin hatte genug. Er machte Platz für seinen Stellvertreter Danny Aus den Birken. Aber auch der behielt nicht lange eine weiße Weste. Andreas Morczinietz (16.) staubte nach Christopher Fischers Schuss zum 4:0 ab.

Nur eine Szene trübte die Stimmung in der Eis-Arena. Stefan Langwieders Kniecheck gegen Sarno (13.) hatte nicht nur eine Spieldauerstrafe für den Iserlohner zur Folge. Der EHC-Stürmer verletzte sich und musste vom Eis. Um die erste Diagnose machte Krinner gestern aber wegen der bevorstehenden Play-offs ein Geheimnis. Es dürfte sich aber um eine Oberschenkel- und/oder Hüftprellung handeln. Heute soll Sarno genau untersucht werden.

Aufgrund des Ausfalls stellte Krinner um. Für Sarno rückte David Sulkovsky als Center in die dritte Reihe. Verteidiger Sasa Martinovic wechselte als Außen in den vierten Sturm. Alexander Genze übernahm Martinovic’ Posten als siebter Verteidiger in der Abwehr. Im Mitteldrittel erwähnenswert: Jason Ulmer (40.) traf den Pfosten, Torwart Jochen Reimer hielt die Null.

Die fiel jedoch noch, weil Adrian Veideman auf 4:1 verkürzte. Jan-Axel Alavaara (55.) mit einem "Blueliner" im Powerplay und Jason Ulmer bei 4 gegen 4 schraubten das Ergebnis auf 6:1. Krinner selbstbewusst: "Jetzt geht’s in Hannover um sechs Punkte, die holen wir uns."

Mittwoch, 17.03.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/11931550/menuid/63163

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