Reimer und Martinovic geht es besser
Gute Nachrichten, aber noch keine Entwarnungen aus dem EHC-Lazarett
WOLFSBURG. Die Lage im Lazarett des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg hat sich leicht verbessert. Der angeschlagene Torwart Jochen Reimer und der schwer verletzte Verteidiger Sasa Martinovic fühlen sich besser.
"Jochen ist am Vormittag bereits wieder Rad gefahren", berichtete EHC-Cheftrainer Pavel Gross gestern. Reimer hatte am Dienstagvormittag im Training einen Schuss aufs Knie bekommen und laboriert seitdem an einer Prellung. Ob er heute wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, ist weiter offen. Eine Vorentscheidung gegen Reimer über den Einsatz am Sonntag im Heimspiel gegen Köln (18.30 Uhr, Eis-Arena) sei aber nicht gefallen. Gross will die nächsten Trainingstage abwarten.
Mit jedem Tag, den Reimer fehlt, steigen aber die Chancen Daniar Dshunussows, der im Auftaktspiel gegen Hannover auf der Bank saß. Da es laut Trainer keine klare Nummer 1 gibt, entscheidet auch die Form im Training. Zur Sicherheit soll auch der dritte Torwart, Stefan Horneber, vorerst in Wolfsburg bleiben. Der gehört regulär zum Kader des Zweitligisten Crimmitschau, kann aber mit einer Förderlizenz für den EHC auflaufen.
Bei Martinovic wird es auf jeden Fall noch mindestens zwei Wochen dauern, allerdings auch nur im Optimalfall. Am Dienstag bekam er gegen seinen Bandscheibenvorfall eine Spritzenkur in den Rücken unter radiologischer Kontrolle unter dem Kernspintomographen
"Alles ist im erwarteten Rahmen verlaufen. Sasa fühlt sich besser", sagt Sportdirektor Charly Fliegauf. Leichte Einheiten auf dem Fahrrad-Ergometer durfte und darf der verletzte Spieler schon absolvieren. Ob der Heilungsverlauf erfolgreich ist, entscheidet sich in den nächsten zwei Wochen. Wenn nicht, muss Martinovic operiert werden und fällt wohl Monate aus. cb













