Rätselraten um Genmaisversuche
BRAUNSCHWEIG Institut will Forschung beenden
Im Braunschweiger Julius-Kühn-Institut ist weiter unklar, ob auch die Forschung mit gentechnisch verändertem Mon810-Mais vom Anbauverbot des Bundeslandwirtschaftsministeriums betroffen ist.
"Das Ministerium hat uns per Fax angewiesen, zunächst nicht auszusäen", sagte Sprecherin Stefanie Hahn gestern. Aus wissenschaftlicher Sicht indes wäre es sinnvoll, die seit 2005 laufende Versuchsreihe zur Auskreuzung fortzusetzen, zumal in diesem Jahr die letzten Großfeldversuche geplant anstünden. Die jährlichen Kosten bezifferte Hahn auf rund 340 000 Euro.
Auf weiteren in der Region angemeldeten Genmais-Feldern ruht der Betrieb ebenfalls. In Söllingen bei Helmstedt will ein Landwirt eine endgültige Klärung abwarten. In Clauen, Kreis Peine, hat das Bundessortenamt einen geplanten Versuchsanbau mit Genmais abgesetzt.











