Breite Front gegen Neonazi-Museum
Politiker verurteilen NPD-Plan
WOLFSBURG. Die Wut bei Bürgern und Politikern in Wolfsburg ist riesig über die Pläne der rechtsextremen NPD, mit einem noch zu gründenden Museumsverein an die Nazi-Organisation "Kraft durch Freude" zu erinnern.
Wolfsburgs Oberbürgermeister Rolf Schnellecke kündigte in einer Pressemitteilung an, alle rechtsstaatlichen Mittel einsetzen zu wollen, um die Errichtung eines solchen Museums zu verhindern. "Wir wollen in Wolfsburg nicht Schauplatz von rechtsextremen Aktivitäten sein, und schon gar nicht unselige Zeiten der Vergangenheit verherrlicht sehen."
Erst am Donnerstag hatte der Rat den Text für die Bronze-Tafel des Zwangsarbeiterdenkmals beschlossen. Das Bauwerk soll an die 20 000 Arbeiter erinnern, die aus ihrer Heimat in die Stadt des KdF-Wagens – wie Wolfsburg in der Nazizeit hieß –, verschleppt wurden.











