Argumente statt Zahlen
Pläne für Asse-Schließung
WOLFENBÜTTEL. Drei Möglichkeiten sind im Gespräch, das Atommüllager in der Asse bei Remlingen zu schließen: Der Müll kommt raus, er wird umgelagert oder er bleibt drin und das Bergwerk Asse II wird mit Beton verfüllt. Wie der Betreiber, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), zu einer Entscheidung kommen will, stellte er in Wolfenbüttel vor. In einem aufwendigen Prozess sollen die besseren Argumente greifen. Zahlen spielen dabei keine Rolle, betonte Dirk Laske, Leiter des Referats Asse-Stilllegung des BfS.
Damit handelte er sich gleich von mehreren Seiten Kritik ein. Ein Informatiker der Asse-Begleitgruppe forderte exakte mathematische Verfahren. Ein Zuhörer befürchtete, politische Überlegungen könnten sich in dem Prozess durchsetzen. Die Asse-Begleitgruppe mahnte außerdem an, intensiver am Entscheidungsprozess beteiligt zu werden.













