Gifhorns Mühlenmuseumsbesitzer baut eine Arche für Belgrad – als Modell und Original
Heute feiert Horst Wrobel seinen 75. Geburtstag. Der leidenschaftliche Baumeister und Besitzer des internationalen Mühlenmuseums in Gifhorn kennt aber keine Rast – und keine Herausforderung, die er scheut. Nach 30 Jahren stetiger Erweiterung seines Museums, dem Bau einer russischen Holzkirche, des Kulturinstituts Glockenpalast unter der Schirmherrschaft des russischen Ex-Staatschefs Michail Gorbatschow und des Denkmals Europäische Freiheitsglocke geht der Visionär eine ganz neue Aufgabe an. Er konstruiert das Modell einer Arche, die im Original am Fuß eines Belgrader Klosters stehen soll. Mit dem Bischof Lavrentije, zurzeit Gast der Familie Wrobel, verbindet den Gifhorner eine jahrelange Freundschaft. Wrobel und die orthodoxe Diözese möchten mit dem Bau des 80 Meter langen, 20 Meter breiten und 15 Meter hohen Schiffes noch in diesem Jahr beginnen. Das Schiff soll der Mittelpunkt einer Wallfahrtsstätte werden, in seinem mächtigen Rumpf beispielsweise eine Bibliothek sowie Aufenthalts- und Übernachtungsräume beherbergen. sti













