Gegen 10 300 Konkurrenten durchgesetzt
Wolfsburgerin gewinnt Landesfinale des Wettbewerbs "Jugend debattiert"
GIFHORN. "Ich bin glücklich und überrascht, so weit gekommen zu sein", sagte Anne Daetz aus Wolfsburg. Die Schülerin hat gestern den Landesentscheid von "Jugend debattiert" in der Gifhorner Stadthalle gewonnen.
Sie überzeugte vor etwa 100 Zuhörern bei der Frage "Sollen auf deutschen Flughäfen Sicherheitskontrollen mit Körperscannern durchgeführt werden?" Bei der Jury punktete sie besonders, weil sie den großen Aufwand und die hohen Kosten für die Einrichtung in Frage stellte.
Zusammen mit der Zweitplatzierten, Lidia Belova aus Delmenhorst, fährt Daetz im Juni zum Bundeswettbewerb nach Berlin. Begleitet werden sie von Lara Speer, ebenfalls aus Delmenhorst und Fabian Klasen aus Uelzen. Die beiden vertreten die Gruppe der Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13.
Bei der Diskussion darum, ob es im öffentlichen Dienst eine Migrantenquote geben soll, habe Speer mit ihrer starken Einstiegsrede bereits einige Argumente der Gegenseite unbrauchbar gemacht, lobte die Jury.
Etwa 10 300 niedersächsische Schüler haben sich im laufenden Schuljahr am Wettbewerb beteiligt. Bei der Qualifikation zum Landesentscheid am Vormittag hatten sich die vier noch gegen 44 andere Jugendliche durchsetzen müssen.
"Wenn Qualifikation und Finale an einem Tag sind, hat man es gleich hinter sich", kommentierte Daetz den Tag, der gleichzeitig anstrengend und aufregend gewesen sei. Besonders schwierig finde sie die Anfangsrede, weil sie dann noch besonders nervös sei. Zum Glück verringere sich die Anspannung während der Diskussion. Die 14-jährige war bereits im vergangenen Jahr beim Wettbewerb dabei: "Da bin ich aber in der Qualifikation zum Landesentscheid stecken geblieben."













