Maxi braucht einen Stammzellspender
SALZGITTER Benefizkonzert mit vielen Künstlern und Typisierung für leukämiekranken Jungen
Maxi hat Leukämie. Die Chemotherapie verträgt der sieben Monate alte Junge aus Salzgitter-Lebenstedt nur schlecht. Weil Maxi nicht isst und trinkt, muss er über eine Magensonde ernährt werden.
"Maxi benötigt dringend einen Stammzellspender", sagt seine Mutter. Maren Zachariae (34) und ihr Mann Olivier (34) hoffen auf eine Transplantation für ihren Sohn in zwei bis drei Monaten. Das Problem: Niemand in der Familie kommt als Spender in Frage.
"Für uns ist eine Welt zusammengebrochen, als wir Anfang Mai die Diagnose bekamen", berichtet Maxis Oma, Waltraud Voß-Hoppe (56). Ohne die Chemotherapie würde ihr Enkel nicht mehr leben. Doch die Chemo reiche nicht aus. Deshalb hat die Familie alle Hebel in Bewegung gesetzt, Verwandte, Freunde und Bekannte eingeschaltet, um potenzielle Spender zu finden und Spenden zu sammeln.
"Maxi hat eine akute myeloische Leukämie. Das ist die häufigste Form des Blutkrebses bei Erwachsenen, aber eine sehr seltene bei Kindern", erklärt Marlena Robin-Winn vom Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellspender-Register. Sie begleitet Maxi und seine Familie, organisiert Typisierungen. Etwa die in der Kulturscheune in Salzgitter-Lebenstedt: heute von 18 Uhr an. Die Aktion findet im Rahmen eines Konzerts zugunsten der Aktion "Helft Maxi" statt.
Initiiert hat das Konzert Dirk Naumann von der Salzgitteraner Band Dont beat Bubu. "Maxis Oma war meine Lehrerin", sagt er. "Wie soll ich als Musiker helfen, wenn nicht mit Musik?" Deshalb hat er viele Künstler zusammengetrommelt. Es treten auf: Nullbock, Martin "Elvis" Möbius, Lutz Schwarz, Good and Dry, Firstgarden, Dont beat Bubu und die Finalistin von "Deutschland sucht den Superstar" 2006, Vanessa Jean Dedmon.













