Wie Salzgitter den Nachwuchs fördert
SALZGITTER Tagung kinderfreundlicher Städte mit Teilnehmern aus sechs europäischen Ländern
Wie können Städte Jugendlichen beim Start ins Berufsleben helfen? Wie können sie ihre Medienkompetenz fördern? Diese Fragen versuchen Teilnehmer einer internationalen Konferenz am 8. und 9. September in Salzgitter zu beantworten.
Die Gäste aus Griechenland, Polen, Finnland, der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland gehören dem Arbeitskreis Bildung des Netzwerkes Cities for Children (Städte für Kinder) an, das 2007 auf Initiative der Stadt Stuttgart gegründet worden ist. Unterstützt von der Robert-Bosch-Stiftung, bietet es europäischen Städten die Gelegenheit, sich über nationale Grenzen hinweg auszutauschen und neue Konzepte zu entwickeln, um Kinder, Jugendliche und Familien in ihrem Lebensumfeld zu fördern.
Insgesamt gibt es in dem Netzwerk, dem außer Salzgitter, Stuttgart, Leverkusen und Hamm Städte wie Athen, Zürich, Utrecht, Tampere, Lodz und Zabrze angehören, sieben Arbeitsgruppen. Sie beschäftigen sich mit Wohnen und Freiraum, Gesundheit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Miteinander von Jung und Alt, Mitwirkung sowie Verkehr und Sicherheit.
Bei der Tagung in Salzgitter beschäftigen sich die Teilnehmer in Praxis und Theorie unter anderem mit der Frage, wie Großunternehmen der immer schwieriger werdenden Jagd um qualifizierten Nachwuchs begegnen. Dabei lernen sie das von der Stadt Salzgitter und der regionalen Wirtschaftsförderung ins Leben gerufene Bona-Projekt kennen. Bona soll das Interesse an Naturwissenschaften wecken, beispielsweise mit Experimentierkoffern in Schulen oder Techniktagen in Betrieben. Weitere Referate von Fachpraktikern aus der Region handeln vom Berufswahlpass für den Übergang von der Schule zum Beruf, dem Medieneinsatz und Medienkompetenz in Schulen sowie den Chancen und Risiken des Medieneinsatzes in der offenen Jugendarbeit. Besuche in den Berufsbildenden Schulen Fredenberg und der Lebenstedter Notebook-Schule Kranich-Gymnasium runden das Arbeitsprogramm der Gäste ab.













