Asse-Lauge in Zwischenlager
Neue Abnehmer gesucht
Die einsickernde Lauge in das Atommüllager Asse II bei Remlingen/Landkreis Wolfenbüttel kann ab sofort oberirdisch in Spezialspeichern zwischengelagert werden. Das teilten das niedersächsische Umweltministerium und das Bundesamt für Strahlenschutz mit. In den Containern könnten 660 Kubikmeter der unbelasteten Lauge auf dem Betriebsgelände gelagert werden.
Seit Jahren dringen täglich zwölf Kubikmeter Lauge in das Bergwerk ein. In der Asse lagern schwach- und mittelradioaktive Abfälle lagern.
Der Abtransport der Salzlösung und das Einbringen in andere Bergwerke war im Sommer nach Bürgerprotesten wegen einer befürchteten radioaktiven Belastung der Lauge gestoppt worden. Seitdem wurde die Flüssigkeit im Bergwerk gespeichert. Untertage sei nun aber keine Möglichkeit mehr zum Speichern. Nun werden neue Abnehmer gesucht.













