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11. Februar 2012
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"Wir sind eine Atommüll-Region"

Rund 80 Gruppen begleiten die Lichterkette – Polizei sichert Straßen mit Tempo-40-Limit

Von Thomas Stechert

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SALZGITTER. Ein Kindergarten macht mit, Jugendgruppen, Vereine, Firmen, Kirchen und Parteien sind dabei. Rund 80 Initiativen organisieren die einzelnen Abschnitte und Infopunkte der Lichterkette gegen Atommüll am Donnerstag.

Die Lichterkette von Braunschweig über das Asse-Atomlager bei Remlingen, Kreis Wolfenbüttel, bis zum Schacht Konrad in Salzgitter-Bleckenstedt werden Menschen mit unterschiedlichen Motivationen bilden. "Sie werden zeigen, dass der Atommüll in unserer Region für sie alle ein Problem ist – das ist die zentrale Aussage", sagt Peter Dickel. Der Atom-Kritiker vom Arbeitskreis Schacht Konrad gehört zum zentralen Organisationskreis.

Die Aktion wird gemeinsam vorbereitet, in jedem einzelnen Abschnitt aber von den örtlichen Organisatoren geprägt. "Wir sind eine Atommüll-Region", sagt Dickel. Braunschweig ist jeweils nur etwa 15 Kilometer von den Atommülllagern Asse und Konrad entfernt, bis zum Lager Morsleben in Sachsen-Anhalt ist 40 Kilometer Luftlinie. Überdies wird nun noch ein Kohlendioxid-Endlager bei Salzwedel in der Altmark geplant, in der Nachbarschaft von Gifhorn und Wolfsburg.

Wichtige Fakten der Lichterkette:

Zentrales Info-Telefon vor, während und bis eine Woche nach der Veranstaltung:  (01 51) 24 28 30 12.

Auf dem Braunschweiger Kohlmarkt beginnt am Donnerstag, 17.30 Uhr, eine Auftaktkundgebung, organisiert von den Grünen. Ein Redner ist der ehemalige Asse-Mitarbeiter Eckbert Duranowitsch, der, wie unsere Zeitung berichtete, an Krebs erkrankt ist.

Ab 18 Uhr bauen die örtlichen Organisatoren ihre Infopunkte im Abstand von wenigen 100 Metern auf. An den Anlaufstellen gibt es neben Informationen teils auch Musik und Verpflegung.

Die Polizei richtet auf der Strecke ein Tempo-40-Limit ein. Besondere Gefahrenpunkte werden zusätzlich gesichert.

Ab 18.30 Uhr beginnt der Aufbau der Lichterkette. Den Teilnehmern wird empfohlen, helle Kleidung oder Warnwesten zu tragen. Autos sollten in der nächsten Ortschaft, auf ausgewiesenen Plätzen oder auf den Seitenstreifen abgestellt werden.

Die Lichterkette soll von 19 Uhr an leuchten. Die Teilnehmer können eigene Fackeln oder Lampen mitbringen. Die Veranstaltung wird gegen 19.30 Uhr beendet.

Mittwoch, 25.02.2009
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/9920893/menuid/7534512
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