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09. Februar 2012
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600 Enthusiasten schaffen Heimstatt für Busse

Im Bullimuseum werden historische Modelle vom T1 bis T5 ausgestellt – Teileröfffnung für 2011 geplant

Von Hendrik Rasehorn

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Die heimliche Volkswagen-Hauptstadt – nach Wolfsburg – ist wahrscheinlich das niedersächsische Hessisch Oldendorf. Dort leben Christian Grundmann und sein Vater Traugott, denen Deutschlands größte, private VW-Sammlung gehört. Die beiden organisieren außerdem in der Kleinstadt im Landkreis Hameln-Pyrmont das größte VW-Veteranen-Treffen der Welt mit 40 000 Besuchern. Nun planen sie gemeinsam mit den Mitgliedern der Interessengemeinschaft (IG) T2 die nächste Attraktion: das Bullimuseum.

600 Enthusiasten engagieren sich in der IG. Ursprünglich war sie in Salzgitter angesiedelt. Im Schacht Haverlahwiese I in Salzgitter-Gebhardshagen betrieb sie eine Ausstellung, jedoch war dies keine dauerhafte Lösung. Weil die Suche nach einem passendem Ausstellungsort jahrelang dauerte, wurden die T2-Busse zunächst in einer Scheune in Salzgitter-Thiede eingelagert. Schließlich wurde in Hessisch Oldendorf eine 1875 erbaute und 1963 stillgelegte Zuckerfabrik entdeckt – 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, die perfekte Kulisse für das Bullimuseum. Das haben auch die Stadt sowie Volkswagen Nutzfahrzeuge erkannt, die das Projekt unterstützen. Im vergangenem Jahr begannen die Umbauarbeiten.

"Vieles erledigen die Mitglieder in Eigenregie. Im Erdgeschoss werden bereits 45 Autos ausgestellt. Nun soll ein Fahrstuhl eingebaut werden, um auch Bullis in die oberen Etagen des Gebäudes zu fahren", berichtet IG-Mitglied Christian Grundmann. Für 2011 ist die Teileröffnung des Bullimuseum geplant.

Die IG sucht Förderer ihres Vorhabens. Ihre Idee: 14 188 Raum-Parzellen des Museums zu je einem Kubikmeter stehen zum symbolischen Verkauf. Für 15 Euro wird jeder Spender ein ideeller Eigentümer eines Stücks des Museums und erhält eine Urkunde. Wer fünf Kubikmeter oder mehr spendet, erhält zusätzlich ein dafür aufgelegtes VW-T1-Modell im Maßstab 1:43 von Wiking.

Weitere Informationen im Internet: www.bulli-museum.eu

Montag, 03.05.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/12172222/menuid/7567605
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